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GEGEN DEN STROM

Eine Chorleiterin mit Anarchopotenzial ist die zentrale Figur in "Gegen den Strom". Benedikt Erlingsson hat einen Umweltfilm der anderen Art geschaffen, der Öko-Thriller und Komödie zugleich ist.

Einer isländischen Chorleiterin um die 50, die im damenhaften Kleid zu den Proben einläuft, würde man ja allenfalls Harmoniesucht und einen gewissen Konservatismus unterstellen, aber wohl kaum anarchisches Potenzial. Halla (Halldóra Geirharðsdóttir) besitzt jedoch ein gehöriges Maß davon. Das zeigt sich bereits in der ersten Szene von "Gegen den Strom", dem neuen Film von Benedikt Erlingsson: Wir sehen Halla mit Pfeil und Bogen auf freiem Feld, wie sie geschickt ein Stahlseil über die Hochspannungsleitungen schießt und auf diese Weise für einen großräumigen Stromausfall sorgt.

"Gegen den Strom" ist ein Umweltfilm der anderen Art, witzig, warmherzig, unterhaltsam – und auf seine unkonventionelle, ja provozierende Weise sehr ernsthaft. Was für seine kriegerische Heldin auf dem Spiel steht, machen die Bilder von Kameramann Bergsteinn Björgúlfsson augenfällig: eine großartige, weite, unberührte Natur. Sie mit Flex und Sprengstoff retten zu wollen, ist sicher eine höchst fragwürdige Methode. Aber Chorgesang allein genügt halt auch nicht. (Badische Zeitung)

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BOLSHOI BALLETT Saison 2018 / 2019

Diese Saison präsentieren wir die größten Klassiker im Rahmen eines exklusiven Kinoerlebnisses mit den Tänzern des Bolschoi Balletts.

Vier klassische Ballette (La Sylphide, Don Quichotte, La Bayadère und Dornröschen) werden zusammen mit dem geliebten Weihnachtsmärchen Der Nussknacker und dem modernen Ballett Das Goldene Zeitalter gezeigt , welches nur im Bolschoi zu sehen ist. Zwei berühmte Stücke vervollständigen die Liste – Carmen Suite und Edward Clugs neue Kreation Petruschka.

Eigens für die große Leinwand aufgenommen, gefilmt mit über zehn Kameras in HD und 5.1 Sound, bieten die Bolschoi Übertragungen dem Publikum die einzigartige Möglichkeit, den Tänzern so nah wie nie zuvor zu sein. Auch erhält man durch Bonusmaterial, in Form von Interviews mit Tänzern und Choreografen sowie einer Backstageführung, einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der renommiertesten Ballettkompanie der Welt.

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ASTRID

Wenn der Name Astrid fällt, weiß in Schweden jedes Kind, wer gemeint ist: die größte Tochter des Landes, die berühmteste Kinder- und Jugendschriftstellerin der Welt, Astrid Lindgren. Das Biopic über ihre Jugend und ihren holperigen Start ins Erwachsenenleben ist ein wunderschöner Film mit einer Heldin, die sich nicht unterkriegen lässt. Nur ganz nebenbei geht es ums Schreiben, vor allem aber um Astrid Lindgren als Persönlichkeit, die sich lebenslang für Menschenrechte einsetzte und sich - nicht nur in ihren Büchern - kreativ über Regeln und Normen hinwegsetzte. Von ihrem Weg dorthin erzählt Pernille Fischer Christensen („Eine Familie“) sehr sensibel, fesselnd und mit feinem, unterkühltem Humor. Allerbestes skandinavisches Erzählkino.

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MET SAISON 2018 / 2019

 Auf Carmen einem der beliebtesten Werke des Opernrepertoires dürfen Sie sich am 2. Februar freuen. Im März dann wird Tenor Javier Camarena die gefürchtete Arie „Ah, mes amis“ mit den berüchtigten neuen hohen Cs in LA FILLE DU RÉGIEMNT schmettern. Seine Angebetete in dieser romantischen Opéra-comique von Gaetano Donizetti ist die temperamentvolle Pretty Yende.
Ebenfalls ein Wiedersehen gibt es mit Robert Lepages atemberaubender Ring-Inszenierung. Zumindest mit einem Teil davon. Wagners WALKÜRE steht gegen Ende der Saison auf dem Programm.

Ergänzt wird das Programm durch  Poulencs DIALOGUES DES CARMÉLITES rund um die Geschehnisse im Karmelitinnenkloster in Compiègne zur Zeit der französischen Revolution.

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